Geld für Atommüll!? 450 Millionen oder 999 Millionen Schweizer Franken für den Standort eines atomaren Zwischenlagers/Tiefenendlagers

Der schweizerische Atomausstieg ist ja nun so gut wie beschlossen. Bravo!!!

Eine 100 prozentige Sicherheit werden wir aber erst nach Wahlen haben. Es kann gut sein, dass einige „Ping Pong“ Parteien noch etwas aus dem Ärmel schütteln…

Doch eines unsere grössten Probleme ist noch nicht gelöst. Nämlich, dass des atomaren Tiefenendlagers.

Ich würde folgendes vorschlagen:

1.

Der Kanton Aargau erhält neu ab sofort vom Bund jährlich CHF 450 Millionen Schweizer Franken für das atomare Zwischenlager in Würenlingen. 150 Millionen müssen für Steuersenkungen von Privaten und Firmen gebraucht werden. 300 Millionen müssen in die Förderung der Cleantech Industrie investiert werden. Der Wirtschaftsstandort Aargau wird attraktiver und wir schaffen nachhaltig neue Arbeitsplätze. Der stetige Ersatz des Atomstromes kann somit, gemäss Ausstiegsprozedere, gewährleistet werden.

2.

Der Kanton Aargau hat drei mögliche Standortregionen für ein Tiefenendlager. Falls sich der Kanton Aargau nun also verpflichten würde, dass Tiefenendlager zu übernehmen, erhält der Kanton Aargau neu 999 Millionen vom Bund (kumuliert 450 Mio. ZWILAG und 549 Mio. Tiefenendlager). Die Verteilungsschlüssel wäre wieder eins zu zwei. Also 333 Millionen für Steuersenkungen von Privaten und Firmen und 666 Millionen für die Förderung der Cleantech Industrie.

Falls natürlich der Entscheid auf einen anderen Kanton fällt, erhält dieser den Betrag von 549 Millionen. Der Antrag und der Entscheid muss innerhalb von zwei Jahren durch das Parlament beschlossen werden. Falls keine Entscheidung gefunden wird, muss der Bundesrat diesen innerhalb 3 Monate fällen.

Dieser Vorschlag ist aus meiner Sicht wirtschaftlich, ökologisch und sozial… und fördert den Standort Schweiz nachhaltig.

Entscheidungen müssen getroffen werden und zwar jetzt und nicht erst morgen…

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