Schriftsteller Pedro Lenz: "Das sind meiner Meinung nach beste Voraussetzungen für einen künftigen Nationalrat."

Die Wahlempfehlung 2011 von Pedro Lenz:

Den Roggwiler Markus Meyer kenne ich seit über dreissig Jahren. Neben unserer nicht immer schnörkellosen Schulkarriere verbindet uns die Herkunft. Meyer und ich sind Oberaargauer, er aus Roggwil, ich aus Langenthal. Wir waren Dorfkinder und sind es bis heute geblieben, er real und ich im Herzen. Was meine ich damit?

Wir haben schon als Schulbuben gelernt, dass eine Gemeinschaft nur so gut funktionieren kann, wie die Teile, aus denen sie sich zusammensetzt. Im Dorf kennen sich die Leute, sie wissen, wer zu wem gehört, wer was geleistet und wer was ausgefressen hat. Das konnte in unserem Fall zuweilen anstrengend sein, weil wir nie die Bravsten waren. Gleichzeitig haben wir dadurch gelernt, für unsere Taten, die schlechten wie die guten, hinzustehen, Verantwortung zu übernehmen und dort, wo es nötig war, auch mal den Kopf hinzuhalten.

Markus Meyer und ich sind beide als Maurer in die Berufswelt eingestiegen. Auch da lernt man Dinge, die einem später im Leben nützlich sein können. Heute können wir viele dieser Erfahrungen in unseren jeweiligen Berufsfeldern nutzen. Denn, und das ist noch eine weitere Gemeinsamkeit, heute leben wir beide von Geschichten. Er als Anwalt von den wahren Geschichten, von denen, die das Leben schreibt, und ich als Schriftsteller von denen, die das Leben geschrieben haben könnte. Für beides, für seine Juristerei und für meine Schreiberei, braucht es Menschenkenntnis, Neugierde und Interesse an der Gesellschaft, in der wir leben.

Dass Markus Meyer heute auch Politiker ist, erscheint mir fast selbstverständlich. Seit ich mich erinnern kann, war er aktiv beim Satus-Turnverein, in der Ortspartei, später in der Gemeindepolitik, noch später im Bernischen Grossrat. Meyer kommt aus einem politischen Haus und hat die Politik gleichsam mit der Muttermilch aufgesogen.

Er hat mehr als dreissig Jahre Erfahrung im politischen Denken und Handeln. Das sind meiner Meinung nach beste Voraussetzungen für einen künftigen Nationalrat. Ich muss nicht in allen Einzelfragen mit Markus Meyer einig sein, um ihn vorbehaltlos zur Wahl in den Nationalrat zu empfehlen. So wie ich ihn kenne, wird er unserem Bundesparlament gut anstehen und den Betrieb unter der Bundeshauskuppel um einige wichtige Facetten bereichern, als Mann aus dem Dorf und als Mann von Welt.

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