Belastung des Sozialstaats durch Ausländer/-innen

Die mangelnde Arbeitsmarktintegration der Zugewanderten belastet das Sozialstaatsystem überdurchschnittlich. Während der Anteil der Ausländer/-innen an den Erwerbstätigen in der Schweiz 2009 27.7% ausmachte, war ihr Anteil an allen Erwerbslosen 44%. Bei einem Ausländeranteil von 22.1% an der Wohnbevölkerung betrug ihr Anteil an allen Sozialhilfebezügern 44.7% (unter Einbezug der Eingebürgerten mit Migrationshintergrund ca. 60%). Bei den IV-Bezüger/-innen gingen 32.8% der Renten an Ausländer/-innen im In- und Ausland. Die schwächere Arbeitsmarktintegration und ungenügende Ausbildung der Ausländerinnen und Ausländer brachten höhere Soziallasten. (Nach Rudolf H. Strahm, Warum wir so reich sind, Tabelle 9.5, 2008)

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