Roulette-Tisch der internationalen Finanzwelt!

1,2 Billionen Dollar wechselten 2002 auf den globalen Devisenmärkten täglich den Besitzer, annähernd die Hälfte davon wurde von den sieben grössten Banken der Welt bewegt. Kaum eine dieser gewaltigen Transaktionen hat einen realwirtschaftlichen Wert oder auch nur Hintergrund. Hochkomplexe Software-Programme wurden und werden einzig zu dem Zweck entwickelt, Computerzahlen, die für nichts stehen, nach oben und unten zu manipulieren. Vom Schmiermittel reibungsfreier Investition und Verteilung ist das Geldwesen unter dem Regime global agierender Finanzgiganten zur hemmungslosen Schaumschleuder geworden, deren Exkremente sich klebrig und störend in die Poren des internationalen Wirtschaftsorganismus zwängen, seine Bewegungen lähmen oder in irre Zuckungen wandeln. (Nach S. Wagenknecht: Kapitalismus im Koma, „No Alternative?“, 2003)

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