Das Managed Care Modell spart Kosten. Wie kann da jemand dagegen sein?

Selbstverständlich würden wir am liebsten uns lediglich von Spezialisten behandeln lassen und dies am allerbesten noch kostenlos. Da dies nun einmal reines Wunschdenken ist, geht es darum ein System zu wählen, bei welchem wir möglichst viel Leistung für möglichst wenig Kosten, sprich tiefe Krankenkassenprämien, erhalten.
Dass Gruppenpraxen, in denen mehrere Ärzte praktizieren weniger teuer sind ist offensichtlich. So können die Ärzte die ganze teure Infrastruktur gemeinsam benützen und es braucht sich nicht jeder Arzt all die teuren Apparate selbst zu kaufen. Weiter wäre die Patienten im Managed Care Modell dazu verpflichtet immer zuerst zum Hausarzt zu gehen, anstatt ins Spital oder zum Spezialisten (ausgenommen bei Notfällen). Auch dies ist sehr sinnvoll, denn die allermeisten Fälle kann der Hausarzt selbst behandeln und nur selten muss er jemanden zum Spezialisten oder ins Spital verweisen. Da ein Besuch beim Hausarzt einiges günstiger ist als ein Besuch im Spital oder beim Spezialisten, kann auch da noch einiges eingespart werden.
Natürlich kann niemand dazu gezwungen werden, bei diesem Modell mitzumachen, jedoch sollten diejenigen, die immer gleich zum Spezialisten rennen, auch den höheren Selbstbehalt bezahlen so wie es der Ständerat beschlossen hat.

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