Die Verwaltung der Arbeitslosigkeit kostet nur Geld. Sie schafft keine Arbeitsplätze und hilft den Betroffenen nicht.

Das RAV ist ein klassisches Beispiel für eine Behörde, von der niemand weiss, wozu sie gut ist.
Ursprünglich wurde das RAV erfunden, um den Arbeitslosen beizustehen und sie zu beraten. Seit es RAVs gibt, hat das mit der Beratung noch nie so richtig geklappt. Anstatt Trost und Motivation zu finden, werden die Arbeitslosen gedemütigt und mit schwachsinnigen Vorschriften gegängelt.
Den einzelnen RAV-Beratern kann kein Vorwurf gemacht werden. Bei 160 Dossiers ist es schlichtwegs unmöglich, jeden Arbeitslosen individuell zu beraten. Der Schwachsinn liegt im System. Die RAV-Berater müssen möglichst viele Arbeitslose vermitteln oder im zweiten Arbeitsmarkt unterbringen.
Das grösste Hindernis ist, dass die RAV-Berater nicht oder schlecht ausgebildet sind. Neben der Fachkompetenz fehlt es oft an der Sozialkompetenz und dem Einfühlungsvermögen.
Um den Anschein zu erwecken das den Arbeitslosen geholfen wird, werden sie in nutzlose und teuere Kurse geschickt.
Der Arbeitsmarkt entscheidet, ob die Arbeitslosen Arbeit finden oder nicht. Alle Massnahmen nützen nichts, wenn keine Arbeitsplätze vorhanden sind.
Die RAVs sind nicht mehr zeitgemäss. Sie sollten aufgelöst und die zur Auszahlung des Arbeitslosengeldes notwendigen Modalitäten sollten Online abgewickelt werden.
Die Verwaltung der Arbeitslosigkeit gehört zu den Kernkompetenzen des E-Gouvernements. Das heutige System stammt aus dem letzten Jahrtausend und ist veraltet.
Mit der Abschaffung der RAV-Bürokratie kann viel Geld gespart werden, dass den Arbeitslosen direkt zugutekommen könnte.
Der Abbau der Sozialbürokratie ist eine effektive Massnahme um die Sozialkosten gesamthaft zu senken.

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