Die Schweiz ist ein EU-Mitglied. Noch nicht ganz, aber jeden Tag ein bisschen mehr.

Ausnahmsweise sind sich in der Schweiz alle PolitikerInnen einige: Niemand will in die EU.
Was für die bürgerlichen Atomfreunde Fukushima war, war für die Euro-Turbos von der SP die Schuldenkrise. Schneller als Windfahnen sich drehen können, wurden Überzeugungen über Bord geworfen.
Allerdings täuscht die vordergründige Geschlossenheit. Denn Tatbeweis bleiben uns die PoltikerInnen schuldig.
Weil der EU-Beitritt in einer Volksabstimmung keine Chance hat, werden hintenherum Tatsachen gemacht.
In den letzten Tagen sind Tatsachen geschaffen worden, die einen EU-Beitritt vorneweg nehmen. Zuerst wird der Franken mittels einer Wechselkurs Untergrenze an den Euro gebunden. Danach werden Euro-Löhne ein Thema und zuletzt ist nur noch eine Frage der Zeit, bis in den Läden Euro-Preise eingeführt werden.
De facto ist die Schweiz ein EU-Mitglied. Um das Volk nicht zu beunruhigen, bleibt die Schweiz auf dem Etikett unabhängig und neutral.
Die SVP, die vordergründig gegen einen EU-Beitritt ist, führt ein dadaistisches Theater auf. Ein Theater dass die Bevölkerung von dem, was im Hintergrund läuft, ablenken soll.
Bei den Römer hiess es „Brot und Spiel“, heut nennt es sich „SP und SVP“.

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