Dass sich die SP erlaubt, nationale Wirtschaftskapitäne auf diese Art und Weise zu verunglimpfen ist selbstherrlich, arrogant und unverantwortlich!

Halten Sie sich fest, denn die folgenden Forderungen hat die SP Schweiz als Reaktion auf den UBS-Fall in London veröffentlicht:

■Der hochriskante Eigenhandel ist für systemrelevante Banken zu verbieten. Die Öffentlichkeit läuft sonst Gefahr, Verluste aus solchen Geschäften tragen zu müssen.
■Das risikoreiche Investment-Banking soll für systemrelevante Banken untersagt werden. Die Geschäftsfelder sind so zu wählen, dass nicht einzelne Unternehmenszweige das ganze Institut in Schieflage bringen können und die Allgemeinheit am Schluss gerade stehen muss.
■An die Spitze der UBS gehören kooperative Persönlichkeiten. Selbstherrliche, arrogante und unverantwortliche Manager wie Oswald Grübel müssen endlich mit Personen ersetzt werden, welche Lehren aus der Finanzkrise 2008 gezogen haben und bereit sind ihre Verantwortung zu tragen und neben den Interessen des Unternehmens auch jene von Politik und Gesellschaft im Blickfeld haben.

Während die erste Forderung theoretisch und aus Sicht eines Sozialdemokraten durchaus nachvollziehbar ist, beginnt der sozialdemokratische Spuk bereits bei Forderung 2. Während die SP das Ziel verfolgt, keine systemrelevanten Banken mehr zuzulassen (was es durchaus diskutabel ist), möchte sie das gesamte Investmentbanking für diejenigen Grossbanken verbieten. Nicht etwa Gesetzesänderungen also, welche diesen Bereich regulieren sollen. Ab sofort werden offensichtlich direkt spezifische Geschäftsbereiche angegriffen. Notabene von Seiten der Politik mit direktem Ziel Privatwirtschaft.

Lesen Sie den ganzen Artikel: http://liberalblog.ch/2011/09/16/bis-alle-geschafte-eine-bewilligung-der-sozialdemokraten-benotigen/

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