Sicherheit darf etwas kosten!

Die Kritik am Polizeieinsatz im Zusammenhang mit dem SVP Familienanlass vom letzten Wochenende geht fehl. Zwar kann man unterschiedlicher Auffassung darüber sein ob es zu provokativ ist, im Wissen um mögliche Sicherheitsprobleme trotzdem einen solchen (PR) Anlass in Bern durchzuführen. Aber am Recht an der Durchführung selber dürften wohl keine Zweifel bestehen. Und auch kaum am Recht auf entsprechenden Schutz.

Seit Jahrzehnten werden am 1. Mai Umzüge abgehalten. Obwohl man weiss, dass es mit Sicherheit zu Kravallen und zu entsprechenden Polizeieinsätzen kommen wird. Ganz abgesehen vom Sachschaden. Wir lassen es letztlich zu.

Das Problem ist aber nicht der Anlass in Bern und sind nicht die 1. Mai Veranstaltungen an und für sich. Der Punkt ist, dass diese Gesellschaft nicht bereit ist, für die (letztlich eigene!) Sicherheit genug zu tun und unter anderem die notwendigen finanziellen Mittel zu Verfügung zu stellen. Sei dies für die innere oder äussere Sicherheit.

Energisches und bestimmtes Durchgreifen mit entsprechend ausgerüsteten und genügenden Sicherheitskräften oder deren Bereitstellung zum Schutz von Veranstaltungen - immer innerhalb der gesetzlichen Leitplanken - müsste eigentlich in unser Aller Interesse sein. Ergänzend zu präventiven und anderen nicht polizeilichen Massnahmen. Damit wir die uns zustehenden Rechte ungehindert ausüben können.

Aber all das kostet. Ich bin der Meinung, dass es das darf! Es muss es uns wert sein!

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