Es gibt sie noch - die Akademiker, die kompromisslos für Jesus Christus einstehen. Ein solches Zeugnis hat vor Jahren die deutsche Theologie erschüttert...

Die deutsche Theologin Eta Linnemann hat durch ihr Glaubenszeugnis die akademische Welt nachhaltig erschüttert. Als sie eines Morgens vor ihre Studenten trat und sagte, man solle alle ihre bisherigen Publikationen vernichten – sie sei letzte Nacht dem lebendigen Christus begegnet – schrieb sie Kirchengeschichte.

Die bekannte Unbekannte
Nur noch ein kleiner Teil des Lebenswerks der deutschen Theologin Eta Linnemann ist der Öffentlichkeit zugänglich. Das liegt unter anderem daran, dass die offizielle theologische Instanz den Namen Linnemann wohl lieber unter den Teppich kehren würde. Sie studierte Evangelische Theologie in Marburg, Tübingen und Göttingen. Nach dem Studium promovierte sie summa cum laude und habilitierte einige Jahre später. Danach folgten Gastprofessuren an verschiedenen renommierten Universitäten und Mitgliedschaften in angesehenen Fachgesellschaften. Umso mehr Aufsehen erregte sie daher mit ihrem Bekehrungserlebnis 1977 und der klaren Distanzierung von der historisch-kritischen Bibelmethodik. Konsterniert nahm die theologische Fachwelt ausserdem Linnemanns Forderung entgegen, ihre bisherigen Publikationen zu vernichten.

Nicht viele Weise
Die Menschen, die Jesus Christus begleiteten, waren mehrheitlich einfache Leute – Fischer, Zöllner und Handwerker. Nur wenige Akademiker im heutigen Sinn teilten die kompromisslose Lehre und Nachfolge Jesu Christi. Heutzutage wird die wirtschaftliche, geistliche und militärische Elite aber mehrheitlich aus akademischen Kreisen rekrutiert wird, so dass dem authentischen Glaubenszeugnis eines "Gelehrten" je nach Situation ein besonderes Gewicht zufällt. So hat mich das glasklare Zeugnis eines Atomphysikers zu seinem ungebrochenen Glauben an die biblische Schöpfungsgeschichte anlässlich eines Referates an der Universität Bern nachhaltig geprägt. Ebenso wurden tausende von Studenten durch die Schriften des Pharmakologen Prof. A.E. Wilder-Smith ermutigt, ebenso klar den Glauben an den auferstandenen Christus zu bezeugen.

Widerstände
Die massiven Angriffe der Lesben- und Schwulenlobby gegen christliche Professoren in Deutschland und die offenen Anfeindungen gegen bekennende Lehrer in der Schweiz zeigen, dass auch christusgläubige Akademiker herausgefordert sind. Stehen sie dabei mehr in Gefahr, sich der Lächerlichkeit preiszugeben als der gläubige Polizist oder Bauarbeiter? Das ist nicht ausgeschlossen. Nicht alle Studenten Linnemanns haben ihre Abkehr vom "breiten Weg" verstanden aber für einige dürfte es ein massgeblicher Impuls zur inneren Umkehr gewesen sein.

Dr. med. Daniel Beutler-Hohenberger

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