Husarenritt der Nationalbank - ein Minenfeld?

Auch wenn die Interventionen der Nationalbank die Exportindustrie auf dem Papier zur Zeit zu entlasten scheinen, ist die Krise nicht etwa ausgestanden, denn es sind zuviele Unwägbarkeiten im äusserst labilen Euro-Raum (die Rezession in Griechenland ist viel schlimmer als bislang kommuniziert), welche
den Effekt der Interventionen von einer Stunde auf die andere aufheben können..
Deshalb stellt sich schon die Frage, wohin eigentlich das dadurch geschaffene "Neugeld" tatsächlich fliesst? Wenn es wie jüngst heisst, dass in der Industrie 25'000 Arbeitsplätze abzubauen seien, dann wohl nicht in die Realwirtschaft, sondern einmal mehr in die unberechenbaren und intransparenten Kanäle insbesondere der Grossbanken d.h. in die Spekulation (wie bspw. Hedgefunds). Dies wird auch die Bonus-Debatte neu entfachen!
Eine zuverlässige Antwort auf diese zentrale, den Bürger und Steuerzahler umtreibende Frage gibt es bis heute nicht! Ist man sich eingentlich bewusst, dass die Nationalbank mit ihrer Intervention eine ganze Jahresproduktion/ ein Jahres-Bruttosozialprodukt unseres Landes aufs Spiel setzt?
Zudem wird allen Kantonen wegen den ausbleibenden Ertägen der Nationalbank Geld in grösserem Ausmass fehlen, was - ohne Prophet zu sein - nach Steuer- und Abgaben-Erhöhungen rufen wird! Wollen wir es tatsächlich soweit kommen lassen? Sollten wir nicht unverzüglich intervenieren? Wählt also unabhängige Kandidaten mit Zivilcourage!
Wir von parteifrei.ch halten den Finger nachhaltig auf diesen wunden Punkt!

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