Zehn Jahre nach dem 11. September 2001: Der Unsicherheit begegnen.

Die Medienaufmerksamkeit zeigt es: auch nach 10 Jahren ist der 11.9.2001 noch immer ein prägendes Ereignis, zumindest in Europa und Nordamerika. Was ist politisch und wirtschaftlich seit dann passiert, und wie sollen wir weitermachen?

Generell gesprochen, hat die Unsicherheit zugenommen: Konkrete oder gefühlte Bedrohungen aller Art, zunehmend instabile Wirtschaft und Finanzordnung, Gefährdung der Umwelt. Profiteure gab es einige wenige, für die meisten Menschen hat sich aber wenig zum Guten verändert. Stagnierende Löhne, steigende Preise, unsichere wirtschaftliche Aussichten, zunehmend Regeln und Verbote.

Die Politik muss dieser Unsicherheit begegnen - das heisst natürlich nicht mit neuen Verboten, Kameras, etc., sondern mit:

  • Stabilerer Wirtschaft und mehr sozialem Ausgleich. Das ist nichts neues, sondern es bedeutet die neoliberalen "Errungenschaften" der letzten Jahre rückgängig zu machen.
  • Verstärkter, politischer, internationaler Zusammenarbeit, ohne aber die Eigenheiten der Regionen und Länder abzuschleifen. Politische Zusammenarbeit bedeutet nicht die Aufgabe regionaler Identitäten!
  • Freiheit verteidigen statt Neoliberalismus predigen: In den letzten Jahren gab es Liberalisierungen vor allem für Reiche und Finanzmärkte. Freiheit für alle braucht Regeln, die in der Politik definiert und politisch verteidigt werden müssen.
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