Ein Schwarzer Samstag für die Schweiz

Mit grosser Sorge blicken wir am kommenden Samstag nach Bern. Wenn sich die beiden radikalen Blöcke wieder mit teils zweifelhaften Parolen auf den Wahlkampf einstimmen. Ist das die Schweiz die wir wollen? Eine Schweiz in welcher Provokation und Anfeindung zur Tagesordnung gehören und ein Familienvater in Kampfmontur sich mit Flaschen bewerfen lassen muss anstatt mit seiner Familie einen Spaziergang zu machen?

Die Einen propagieren ein Familienfest die Anderen die Solidarität. Wir müssen uns doch langsam fragen für was diese Worte alles hinhalten müssen. Es ist in der Tat traurig, dass die grösste Partei der Schweiz kein Volksfest mehr feiern kann ohne private Sicherheitskräfte und Polizei. Jedoch ist Dies die logische Konsequenz von dauerhaften Angriffen gegen Personen und Personengruppen unserer Gesellschaft. In den Worten von Samuel Schmid, alt Bundesrat BDP: „Irgendwann hat man genug und dann nimmt die Natur Ihren Lauf.“

Der mit Gewalt zu erwartende Protest von linker Seite steht jedoch ebenfalls im krassen Wiederspruch zu deren Ideen von Solidarität und Gleichberechtigung die unser Land verkörpern sollen. Jeder Mann und jede Frau soll seine Meinung öffentlich zeigen dürfen. Dies ist eine der Grundvoraussetzungen unserer Demokratie seien deren Meinungen auch zweifelhaft.

Es bleibt somit zu hoffen, dass das Schweizer Volk einer Politik der Extreme die rote Karte zeigt, sich zur konstruktiven Politik zurückbesinnt, welche dieses Land so viele Jahre erfolgreich gemacht hat und keinen weiteren schwarzen Samstag mehr erleben muss.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Wahlen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production