Das süsse Gift der Macht

Warum sind Kandidatinnen und Kandidaten bereit, für einen Sitz im nationalen Parlament so viel Geld hinzublättern? Warum sind Wirtschafts- und andere Verbände bereit, soviel in «IHRE» Kandidatinnen und Kandidaten zu investieren? Kann man sich heute ein NR-Mandat erkaufen?

Warum tun sich viele auch nach zig Jahren Bundesbern schwer, das Mandat niederzulegen? Ist es die Macht und das Gefühl bedeutend zu sein?

Und sind die Volksvertreter in Bern noch das was sie sein sollten? Sind sie nicht doch viel mehr Interessenvertreter mit Partikularinteressen, die versuchen, diese unter der Bundeskuppel erfolgreich umzusetzen?

Fragen, die man sich im Vorfeld der NR-Wahlen und vor dem Urnengang stellen muss.

Der Wahlkampf hat bizarre Formen angenommen. So bizarr, dass man im allgemeinen Sog mitschwimmen muss resp. auffallen muss, wenn man überhaupt den Hauch einer Chance haben will nach Bern zu kommen.

Ja, es ist grotesk! und es ist zu hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler diesem «Treiben» ein Ende setzen und die Menschen nach Bern schicken, die nicht nur Ruhm und Ehre ernten wollen oder das grösste Portemonnaie haben, sondern bereit sind, für eine lebenswerte Zukunft zu säen.

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