Die aus dem Ruder gelaufene Finanzwirtschaft sofort eng an die Kandare nehmen! Zocker an den Pranger stellen!

Nun droht also der Credit Suisse und verschiedenen anderen Banken noch größeres Übel als der UBS. Man hat es sehen kommen und trotzdem nichts unternommen. Aussitzen ist offenbar die Devise!

Der Vorschlag liegt auf dem Tisch. Die beiden Grossbanken müssen in je zwei Teile geteilt werden. In je zwei Vermögensbanken und in je zwei Investmentbanken. Weiteres Zuwarten bedroht unsere Zukunft!

Gleichzeitig muss der Finanzwirtschaft insgesamt ein engerer Rahmen gesetzt werden. Das Lassier-Faire, die viel zu geringe Regulierungsdichte, hat die Finanzwirtschaft über die Realwirtschaft hinaus wachsen lassen und die Politik marginalisiert. Es ist jetzt höchste Zeit, dass gehandelt wird, weise, aber mit strengster Hand. Politiker, die nun erklären, man müsse den "Markt" sich selber regeln lassen, stehen unter Generalverdacht einseitige Interessen zu vertreten, statt das Ganze im Auge zu haben. Die Politik muss nun ihre Verantwortung endlich wieder wahrnehmen. Die StimmbürgerInnen sollten prüfen, wer lernfähig ist und wer sich für geregelte Finanzen fit machen kann, bevor sie Beschwichtigern ihre Stimme geben.

Es droht uns jetzt wieder eine Zeche, die uns von Finanzjongleuren präsentiert wird. Scheinbar seriöse Damen und Herren haben sich über ihre Verhältnisse hinaus verspekuliert und dabei krass verloren. Dass sie für ihre Schulden nicht mehr gerade stehen können, zeigt, dass unser System krank ist und dass es dringendst der Korrekturen, sprich Regulierung der Finanzwirtschaft, bedarf.
Es muss sich wieder lohnen, mit Investitionen und Arbeit Geld zu verdienen und nicht mit Spekulationen mit Geld. Das macht die Menschen arm und die Reichen noch reicher. Am Ende zahlen alle!

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