50+ und keinen Job Der Flächenbrand "Über 50 keinen Job mehr" ist längstens entflammt.

Diverse Institutionen nutzen eiskalt die Situation aus, indem sie Arbeitslosen
für teures Geld Weiterbildungskürsli anbieten. Mit grosser Unterstützung vom Väterchen Staat.

Das führt dazu, dass die Generation 50+ einen Weiterbildungskurs absolviert und trotzdem keinen Job erhält und dann mit 52 Jahren ins Sozialamt abgeschoben wird.

Wer als über 50jährigen den Job verloren hat, ist schwer wieder einstellbar.

Der Grund liegt nicht am Know How oder an der Erfahrung dieser Menschen, der Grund liegt daran, dass die Unternehmen nicht bereit sind, die hohen Sozialabgaben an den Staat zu entrichten.

Es werden junge Menschen mit weniger Erfahrung und Wissen für günstigeres Geld eingestellt.

Wie kann dem entgegengetreten werden?

Ein solcher Flächenbrand durfte nie ausbrechen. Wir brauchen keine Feuerwehr, sondern Politiker, die dieses heisse Eisen anpacken und das Feuer nicht entflammen lässt.

Welche Möglichkeiten bieten sich an? Wenn Unternehmen für alle Berufstätigen von 25-65 Jahren, die selben Sozialabgaben entrichten müssten, bin ich gespannt, wievele Unternehmungen Menschen der 50+ Generation gegenüber der jüngeren Generation vorziehen.

Es darf nicht sein, dass gewisse Parteien das AHV-Alter erhöhen möchten, aber für die 50+er gibts keine Jobs mehr.

Immer mehr Abgaben an den Staat verhindert den Fortschritt unserer Wirtschaft. Immenses Fachwissen geht verloren und kann nicht mehr zurückgeholt werden.

Geben wir Sorge zu einer wissensintensiven Generation.

Hanspeter Bucher
Kantonsrat
Nationalratskandidat

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