Stimmbeteiligung ist vor allem abhängig von politischer Bildung!

Eine bessere Information über Abstimmungsvorlagen ist ja gut und recht, bezüglich der Stimmbeteiligung aber nur zweitrangig. Heute geht es doch darum, diejenigen Leute an die Urnen zu holen, die sich von der Politik insgesamt frustriert verabschiedet haben oder über die Bedeutung der Politik für sie persönlich und die Gesellschaft nicht Bescheid wissen. Mit einer Flut von Informationen können diese Schichten nicht an die Urnen geholt werden. Dies geht nicht ohne fundierte staatsbürgerliche Bildung. Statt die Schülerinnen und Schüler mit den Ausnahmen beim passé simple zu maltraitieren, wäre es gescheiter, mehr in den staatsbürgerlichen Unterricht zu investieren. Als letzte, allerdings unzureichende Möglichkeit bleibt die Stimmpflicht, die der Aargau leider abgeschafft hat.

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