Gegen die Krise ist für die Zukunft! Ein unverständlicher Entscheid zum Atomausstieg, ein Beschäftigungspaket ohne Zielrichtung, eine zaudernde Nationalbank...

Es war die Woche der Halbpatzigkeiten. Solches können wir uns in der angespannten Wirtschaftssituation nicht leisten. Korrekturen sind deshalb nötig und möglich.

Drei Pisten:

  1. Der Franken muss bei einer Untergrenze von Fr. 1.30 bis Fr. 1.40 stabilisiert werden. Dieses Ziel muss fest- und durchgesetzt werden. Dazu braucht es ein Zusammenstehen von Wirtschaft und Politik sowie eine unzweideutige Kommunikation der Nationalbank. Ohne diese Massnahme werfen wir letztlich mit unseren Konjunkturprogrammen Staatsgelder den Spekulanten nach.
  2. Die Kurzarbeit ist vorerst bei maximal 24 Monate zu belassen. Dies ist mit gezielten, branchenspezifischen Weiterbildungsangeboten zu verbinden. Damit können Abwanderung und Stellenabbau und damit Know-How-Verlust verhindert werden.
  3. Mit einem Cleantech-Impulsprogramm müssen die Verwirrung in der Energiepolitik geklärt und die Investitionsentscheide in Richtung Zukunft gelenkt werden. Es braucht eine massive Aufstockung des Gebäudesanierungsprogramms (Wann wacht hier der Hauseigentümerverband endlich auf und vertritt die Interessen seiner Mitglieder?). Es braucht eine gezielte Erhöhung der KTI-Kredite für die Cleantech-Industrie. Und es braucht eine griffige Raumplanung, die Wege verkürzt und Energie spart.

Machen wir in der Schweiz wieder mal ganze Sachen! So wie damals, als mutige Leute nicht Erbsen gezählt, sondern die Schweiz aufgebaut haben.

0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Wirtschaft»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production