SVP mit Karl Rove Schmierenkampagne-Strategie gegen Karin Keller-Sutter

Karl Rove gilt als einer der skrupellosesten Politikstrategen in Washington und war langjähriger Spitzenberater von US-Präsident George W. Bush. Karl Rove lässt in TV-Spots lügen, lässt 1'000e Leute anrufen, um Unwahrheiten über den Gegner zu verbreiten und orchestriert die Presse gezielt Schmierenkampagnen nach seinen Interessen zu führen.

Jetzt kopiert die SVP sein "Erfolgsrezept" und greift mit Halbwahrheiten Karin Keller-Sutter an. Wer glaubte, die Attacke der Weltwoche sei mit dem letzten Artikel erledigt, täuscht sich gewaltig. Wenn man bei der SVP nach Roves Strategie fährt, war dies erst der Auftakt. Denn in der heutigen Weltwoche-Ausgabe geht es schon weiter mit der nächsten Attacke.

Roves Strategie funktioniert immer gleich. Den Gegner dort angreifen, wo er die höchste Glaubwürdigkeit hat und eine Schmierenkampagne starten. Meist versucht der Gegner, den Angriff zu ignorieren. Nach dem Motto, auf dieses Niveau lasse ich mich nicht hinunter, kommen lauwarme Dementis. Genau diese Reaktion wünscht sich Rove, damit er zur zweiten, härteren Angriffswelle starten kann.

Rove ein Meister der Psychologie. Nichts ist dem Zufall überlassen und genauso ist auch das Titelbild der aktuellen Weltwoche gezielt aufgebaut.
http://www.weltwoche.ch/typo3temp/GB/d415d2fd3c.png.

Was sehen wir? Ein Bild mit einer Meute Journalisten um Karin Keller-Sutter, als ob in dieser Woche ein riesiger Medienwirbel stattgefunden hätte. Karin Keller-Sutter wirkt in der Defensive. Damit ist das Thema gesetzt. Beachten Sie dazu die weiteren Wörter auf dem Bild.

  • Keller-Sutter sagt Unwahrheit
  • Zur Abwahl empfohlen
  • Mogelpackung Mann

Ihr Bild wird mit negativen Assoziationen verknüpft und einer klaren Handlungsanweisung: Abwahl. Das Ziel? Weil Toni Brunner im Ständeratswahlkampf nie auf die Höhe von Karin Keller-Sutter wachsen kann, muss Karin Keller-Sutter geschrumpft werden. Und dies mit einer Schmierenkampagne nach Karl Rove Style.

Karl Roves gewann 35 seiner 42 Wahlkämpfe auf allen Ebenen des Staates. Rekord. Und er brachte es fertig, dass der im 2004 schwer angeschlagene und Vietnamdrückeberger George W. Bush sogar den Kriegshelden John Kerry als Landesverräter darstellte. Was danach passierte, wissen wir...

Sehr geehrte Frau Karin Keller-Sutter, antworten Sie jetzt. Klar, deutlich und unmissverständlich. Die SVP muss verstehen, so nicht mit Ihnen. Sie stehen Ihren Mann/Frau.

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