Politikerkauf: Ein einträgliches Geschäft!

„In der Kommunikationsbranche ist die Lobbyarbeit „Gibst-du-mir-geb-ich-dir“ der Wachstumsmotor. Für grosse PR-Agenturen macht sie bereits einen grossen Teil der Honorarumsätze aus. Lobbyarbeit gehört zum Parlamentarieralltag. 2001 verdienten etwa 15'000 Interessenvertreter in Brüssel ihre Brötchen damit, 20'000 EU-Beamte zu bearbeiten, und auch in Berlin bauen grosse Anwaltskanzleien ihre Lobbyarbeit aus. 1726 Gruppen waren allein in der offiziellen Lobbyliste des Bundestags registriert.“ (Nach S. Wagenknecht: Kapitalismus im Koma, „Professionell geschmiert“, 2003).

In der Schweiz dürften die Verhältnisse nicht viel besser sein. Konsequenz für die Wählerschaft: Verzicht auf die Wahl von Politikerinnen und Politiker mit vielen Mandaten aus der Wirtschaft; solche sind in der Regel bürgerlich und schon lange im Amt.

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