Was kann uns eine Parität Euro - Schweizer Franken bringen?

Die Euro-Franken Parität würde – wenn sie zur Normalität wird – uns kurzfristig vermutlich mehr Schaden als Gewinn bringen. Zwar können wir als Konsumenten günstig im grenznahen Ausland einkaufen, gleichzeitig werden unsere Produkte und Dienstleistungen sehr teuer, was für unsere Wirtschaft fatal ist.
Längerfristig kann man diese Situation auch als Chance betrachten: wollen wir konkurrenzfähig bleiben, müssen wir hochspezialisierte Produkte und Dienstleistungen anbieten, die auch nach Preiserhöhungen gefragt bleiben. Die Euro-Franken Parität führt also zu einer Strukturbereinigung und gibt unserer Wirtschaft die Chance, nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ zu wachsen, womit wir wieder bei der Zuwanderung wären.
Damit unsere Nachfrage nach hochspezialisierten Fachkräften abnimmt, ist es wichtig, dass wir selber unsere Ausbildung verbessern. Dazu müssen auch die entsprechenden Ausbildungsstätten gefördert werden. Die Schulsparmassnahmen, die in einigen Kantonen durchgepeitscht werden, weil die Steuern in der Vergangenheit zu stark gesenkt wurden, laufen in die völlig falsche Richtung.
Es braucht auch etwas anderes: im Ausland hat man die Matura mit 18 – bei uns wegen Harmos erst mit 20. Wir sind also von früh auf schon im Nachteil. Das darf nicht sein!
Der Eintritt in die Primarschule muss mit sechs Jahren stattfinden, die Schulausbildung muss sich verstärkt an die Praxis orientieren und darf nicht mehr so lange dauern.

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