Komplementärmedizin-Volkswille auch im Thurgau umsetzen.

Heute veröffentlicht die Thurgauer Regierung die Antwort zur einfachen Anfrage von Edith Wohlfender. Der Dachverband Komplementärmedizin ist erstaunt über diese Interpretation des Volkswillens.

Als Co Präsidentin des Dachverbandes Komplementärmedizin bin ich erstaunt über die Haltung der Thurgauer Regierung, dass sie im Bereich der Komplementärmedizin nichts unternehmen muss. Der Verfassungsartikel 118a Komplementärmedizin besagt ausdrücklich: „Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.“
In die kantonale Zuständigkeit fällt insbesondere das Gesundheitswesen und damit auch die Spitäler. Die Zusammenarbeit von Schul- und Komplementärmedizin ist zu fördern. Insbesondere bei chronischen Krankheiten konnten so schon gute Erfolge erzielt werden. Wenn in den Thurgauer Spitälern diesem Wunsch vieler Patientinnen und Patienten verstärkt Rechnung getragen wird, trägt das auch zur Attraktivität der Thurgauer Spitäler über die Kantonsgrenzen bei. Es ist Aufgabe des Kantons dafür zu sorgen, dass die „kantonalen“ Spitäler ihr Angebot an den Patientinnen und Patienten ausrichten und den Volkswillen umsetzen.

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