Bildung ist wichtig, betonen alle Parteien. Und die Realität? Mit verantwortungslosen Steuersenkungen wird Abbau betrieben.

Geschichte sei ein Wettlauf zwischen Bildung und Katastrophe, fasste der englische Schriftsteller Hebert Wells die Bedeutung der Bildung zusammen. Mit anderen Worten: Eine ungenügende Förderung ist für die Gesellschaft ein grosser Verlust und für jedes betroffene Kind eine Ungerechtigkeit. Bildung trägt entscheidend zur Emanzipation, zur Demokratie, zum Frieden und zum Wohlstand bei.

Fast alle bekennen sich zur Bildung. Und die Wirklichkeit? Viele Kinder werden nicht genügend gefördert, weil den Lehrpersonen die Zeit fehlt. Integration wird damit zur leeren Phrase.

Trotzdem soll im Kanton Bern noch mehr gespart werden. Betroffen wären Hochschulen, Mittelschulen, Berufsschulen und am stärksten die Volksschule.
Viele reagieren skeptisch auf die Forderung, die Bildung von Sparmassnahmen auszunehmen. Spitäler, Spitex oder die Heimbetreuung könnten stärker betroffen sein. Deshalb muss der Kampf für die Bildung gleichzeitig ein Kampf gegen die Politik der leeren Kassen sein. Die Steuersenkungen der beiden letzten Jahre nützen den Reichsten und schaden dem Mittelstand durch den Abbau beim Service Public. Superreiche, zum Beispiel pauschalbesteuerte AusländerInnen, sollen einen gerechten Teil an Schulen, Spitäler und Sicherheit zahlen.

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