Zollgebühren - Wucher! Ein anfängliches Schnäppchen verpufft in den hohen Zollgebühren.

Seit Jahren kämpfen Konsumentenschutz, Preisüberwacher und Kassensturz gegen die Wucher Zollgebühren. Mit dem attraktiven Wechselkurs wollen immer wie mehr Konsumenten auch vom Einkauf im Ausland profitieren. Wer nicht an der Grenze wohnt und quasi jeden Tag schnell über die Grenze für Fr. 300.-- einkaufen kann, muss auf Online Shops ausweichen. Hier kommt aber jetzt die Ungerechtigkeit. Gehe ich persönlich über die Grenze, darf ich als Schweizer Waren im Gegenwert von CHF 300.-- Zollfrei einführen. Kaufe ich im Onlinehandel ein, darf der Warenwert inkl.Versandspesen ca. CHF 65.-- nicht überschreiten, weil damit der Mehrwertsteuerbetrag unter CHF 5.-- zu stehen kommt und somit auch keine Zollbearbeitungsgebühren von mind. CHF 17.50 und Kontoführung von CHF 2.-- des Spediteurs anfallen. Das ist ungerecht. Preisüberwacher und Konsumentenschutz fordern seit langem den Mehrwertsteuer Freibetrag auf CHF 10.-- anzuheben, d.h. es könnte für ca. CHF 130.-- Zollfrei eingekauft resp. Ware importiert werden. Leider hat der Ständerat im Dezember 2010 diesem Ansinnen nicht zugestimmt. Somit ist jede Kleinsendung ab einem Rechnungsbetrag von ca. CHF 65.-- voll Einfuhrzoll und Mehrwertsteuerpflichtig. Kaufe ich online ein, muss ich im Minimum mit CHF 27.50 Zollabrechnung rechnen. MWSt. CH 5.--, Vorweisungstraxe CHF 17.50, Kontoführung CHF 2.--, Vorlageprovision CHF 3.--.

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