Wird die demographische Entwicklung zur Zerreissprobe?

Wir haben ein Problem: Die heutigen Erwachsenen (bald Rentner) der Babyboomer-Generation, haben selbst nicht genügend Kinder geboren, um ihre eigene Altersvorsorge zu sichern!
Unser heutiger Solidarvertrag zwischen den Erwerbstätigen und den Rentner bedingt aber eine intakte Generationenfolge und diese ist nicht gegeben: Während 2010 in der Schweiz für jeden Rentner ca. 3.63 Erwerbstätige aufkommen müssen, werden es im Jahr 2030 voraussichtlich nur noch 2.33 Erwerbstätige sein – dies prognostiziert das Bundesamt für Statistik. Wird diese Entwicklung zur Zerreissprobe unseres Wohlfahrtsstaates?
Mir scheint es wichtig, dass wir anstehende Reformen in der Sozial-, Alters- und Familienpolitik als Gesellschaftspolitik verstehen und daher auch durch die Brille der „Generationengerechtigkeit“ betrachten. Zentral scheint mir dabei, dass Politikerinnen und Politiker der verschiedenen Generationen auf Augenhöhe miteinander diskutieren. Gegenseitiger Respekt ist mir wichtig.
Generationengerechtigkeit bedeutet, dass es in einem Zeitverlauf zu keiner Begünstigung oder Benachteiligung einer Generation auf Kosten oder zu Gunsten einer anderen Generation kommt. Dies muss das Ziel sein!
Schliesslich hängt der langfristige, nachhaltige Wohlstand unserer Gesellschaft massgeblich von den zukünftigen Generationen ab.

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