Nein zur Aufhebung des Gesetzes über die hauswirtschaftliche Fortbildung!!

Am 4. September 2011 stimmt das Zürcher Stimmvolk über die Aufhebung des Gesetzes zur hauswirtschaftlichen Fortbildung. Seit 1986 sind die Schulgemeinden des Kantons Zürich dazu verpflichtet, ein Mindestangebot an hauswirtschaftlichen Fortbildungsschulen für Erwachsene zur Verfügung zu stellen. Der Zürcher Kantonsrat hält dies jedoch nicht mehr für nötig und hiess eine Abschaffung des Gesetzes am 6. Dezember 2010 gut. Das Referendum wurde ergriffen und kommt nun vors Stimmvolk.

Weil der Kanton durch eine Aufhebung dieser Fortbildung rund 1,3 Millionen Franken einsparen kann, wurde dies mit 98 zu 55 Stimmen gutgeheissen.

Aber: Hauswirtschaftliche Fortbildung ist eine Grundlage und prägt unser Alltagsleben. Die Kurse sind nach wie vor sehr begehrt und von sehr hoher Wichtigkeit.

Die hauswirtschaftlichen Fortbildungskurse beinhalten folgende Fächer:

  • Haushalt, Ernährung und Gesundheit
  • Kleidung, Mode und Gestaltung
  • Elternbildung
  • Staat, Wirtschaft und Recht

Hauswirtschaftliche Kurse fördern die Kreativiät jedes einzelnen Schülers, jeder einzelnen Schülerin und erleichtert uns das alltägliche Leben. Die Erwachsenenbildung fördert sowohl Gruppendynamik und Freizeitgestaltung als auch Integrationsmöglichkeiten für Ausländerinnen und Ausländer. Kochen, Nähen und Allgemeinbildung sind das A und das O für Beruf und Freizeit. Gestalten, Schöpferisches und Kreativität bereiten nicht nur den Schülern selbst, sondern auch den Lehrern sehr viel Freude.

Da ich selbst das 10. Schuljahr an der Hauswirtschaftlichen Fortbildungsschule (HFS Winterthur) absolvierte und dadurch enorm profitieren konnte, setze ich mich für den Erhalt der «Huusi» ein. Dieses Jahr war auch für meine Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig. Man lernt sich selbst besser kennen, was auch für die berufliche Zukunft und Freizeitgestaltung von enormer Bedeutung ist.

Mir leuchtet nicht ein, warum der Kanton ausgerechnet in diesem Bereich sparen will, da es auch um Arbeitsplätze geht. Deshalb: Klares NEIN zur Aufhebung des Gesetzes über die hauswirtschaftliche Fortbildung!

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