Die Schweizer Banker müssen sich neu erfinden.

Die Schweizer Banker müssen sich neu erfinden. Nach über 250 Jahren Private Banking und 70 Jahren traditionellem Bankge-heimnis verlieren die Schweizer Vermögensverwalter ihre einzigartige Stellung. Wer Schwarzgeld in der Schweiz vor dem Fiskus seines Heimatlandes versteckt, für den steht eine hohe Rendite nicht im Vordergrund. Die Rendite, die der Vermögensverwalter für ihn erwirtschaftet, ist im Vergleich zu den Abgaben, die er in seiner Heimat entrichten müsste, vernachlässigbar. Profitiert haben davon die Schweizer Vermögensverwalter mit ihren hohen Verwaltungsgebühren – die kleineren Privatbanken dabei mehr als die Grossbanken.
Die Branche steht am Beginn eines weitgehenden und tiefen Umbruches. In der Post-Bankgeheimnis-Phase werden globaler Wettbewerb, ein erneuertes pro-fessionelles Banking, Performance, Verkauf und Kommunikation auf Kosten der umstrittenen Form der Steueroptimierung wichtiger.

Mehr: http://www.welti.ch/2010/02/22/was-kommt-nach-dem-bankgeheimnis/

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