Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz leiden unter dem Bevölkerungsdruck. Einge gute Raumplanung steigert die Lebensqualität.

Täglich wird in der Schweiz die Fläche von mehreren Fussballfeldern verbaut, die Besiedelung nimmt zu, die offene Landschaft schwindet. Parteien und Organisationen lancieren Initiativen zur Begrenzung der Einwanderung. Die Bevölkerungszahl ist aber nicht der einzige Faktor, der den Bevölkerungsdruck mildern kann. Die Raumplanung ist ein zentraler Faktor um die Lebensqualität und den Frieden in der Schweiz zu erhalten.

Der Bund geht davon aus, dass die Bevölkerung in den nächsten 40 Jahren um 25% wächst und somit im Jahr 2050 10 Millionen übersteigen wird. Die Wohnfläche soll im gleichen Zeitraum um 1/3 zunehmen, die Wirtschaft um 50% wachsen. Dies ist ein reales Szenario, mit dem gerechnet werden muss.

Bund und Kantone haben die Notwendigkeit erkannt, die Raumplanung Gemeinde- und Kantonsgrenzen übergreifend anzugehen. Im Zürcher Oberland stellen sich viele Gemeinden dagegen, weil sie die Gemeindeautonomie bedroht sehen und fürchten, das Wirtschaftswachstum und das Bevölkerungswachstum beschränken zu müssen.

Um das Thema gemeinsam mit der Bevölkerung anzugehen organisieren wir eine Veranstaltung in Hinwil organisiert mit dem Titel "Eigenheim oder Eigentor. Raumplanung zwischen Grossstadt und Landidylle" Sie findet am 8. Sept. 2011, 20 Uhr im Restaurant Hirschen statt. Es referiert Thomas Hardegger, Mitglied und ehemaliger Präsident der Kommission Planung und Bau des Kantonsrates des Kantons Zürich und Gemeindepräsident aus Rümlang. Anschliessend wird das Thema mit der Bevölkerung und weiteren Vertretern der Politik diskutiert.

So, wie bisher, kann es nicht mehr weitergehen. Es ist gut, dass die Diskussion endlich gestartet ist.

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