Auf den Lebensmittelverpackungen soll transparenter und lesbarer drauf stehen was drin ist

Das Europäische Parlament hat am 6. Juli die Verordnung für eine transparentere Information auf den Lebensmittelverpackungen angenommen. Ich freue mich über diesen wichtigen Beschluss, weil er mein Anliegen für eine bessere Information der Konsumentinnen und Konsumenten aufnimmt. In der EU können sich die Konsumentinnen und Konsumenten zukünfig beim Lebensmitteleinkauf bewusster für Produkt A oder B entscheiden. Damit ist eine bedeutende Etappe erreicht, die Einkaufenden in ihrer Rolle als mündige Konsumierende zu stärken und zur Eindämmung von Fettleibigkeit und chronischen Erkrankungen – in beiden Bereichen ist die Tendenz in Europa steigend – beizutragen. Die neuen Bestimmungen bringen mehrere Vorteile: Die verpflichtenden Angaben müssen in einer bestimmten Mindestgröße geschrieben sein, damit sie für die Konsumierenden besser lesbar sind. Die Nährwertdeklaration wird Pflicht, damit es im Laden leichter fällt diejenigen Lebensmittel zu erkennen, die den persönlichen Präferenzen oder den Ernährungserfordernissen genügen. Auf vorverpackten und nicht vorverpackten Lebensmitteln sowie bei Lebensmitteln, die in Restaurants verkauft werden, muss es Angaben zu Allergenen geben, damit die Kundinnen und Kunden ihre Gesundheit besser schützen können. In meiner kürzlich eingereichten Motion vordere ich den Bundesrat auf, auch die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz transparenter zu informieren. Jetzt ist der Ball beim Bundesamt für Gesundheitswesen. Ich werde den Finger darauf halten, damit auch die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz bald wissen, was in der Verpackung wirklich drin ist.

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