Die SNB muss den Franken schwächen, sofort und langfristig.

Nun ist es passiert: Der Schweizer Franken entsprach genau dem Wert von einem Euro. Doch dies ist nicht ein realer Wert, den der Franken hat, sondern ein hochspekulierter Wert. Durch Angst und Panik vieler Analysten und Anleger wurden in den letzten Wochen wie wild Franken gekauft, weil dieser als sicher gilt. Diese Hamsterkäufe machten unseren Schweizer Franken zu einem raren Gut. Um den Franken zu schwächen muss die SNB nun eingreifen und mehr Franken auf den Markt bringen. Gleichzeitig muss sie eine CHF/EUR Untergrenze bekannt geben und diese um jeden Preis verteidigen. Nur wenn allen Marktteilnehmern klar ist, was die Untergrenze ist, kommen die Märkte wieder zur Ruhe. Dies führt auch zur Sicherheit bei den exportorientierten Firmen, welche zur Zeit besonders leiden.
Sicher wird die Schweizerische Nationalbank einen Buchverlust auf den Währungen einfahren. Doch erstens werden diese Buchverluste viel kleiner sein, als der volkswirtschaftliche Schaden, der ansonsten entstehen könnte und zweitens ist es nicht Auftrag der SNB Gewinn zu erzielen, sondern für geordnete wirtschaftliche Verhältnisse zu sorgen!

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