Wer heiratet, soll in finanzieller Hinsicht nicht benachteiligt werden. Wer Kinder- und Ausbildungszulagen bekommt, soll diese auch vollumfänglich nutzen können

Die CVP Schweiz hat zwei Initiativen lanciert, welche die Heiratsstrafe abschaffen bzw. die Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern befreien will.

Familien haben eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft, daher müssen wir ein grosses Interesse daran haben, sie zu fördern. Unterschreiben Sie jetzt! Hier können Sie die Unterschriftenbögen direkt ausdrucken, unterschreiben und an uns zurück senden.

1984 – das heisst vor 27 Jahren, solange bin ich schon auf der Welt – hat das Bundesgericht festgestellt, dass die finanzielle Benachteiligung von verheirateten Paaren gegenüber Konkubinatspaaren verfassungswidrig ist. Solange nun schon, sucht das Parlament nach einer Lösung. Aber auch nach Jahren des Kampfes und einzelnen Verbesserungen werden Ehepaare steuerlich noch immer diskriminiert. Unverheiratete Paare fahren besser. Die Initiative „Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe“ bekämpft diese Ungleichbehandlung.

Die Initiative „Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen“ stärkt die Kaufkraft der Familien, indem Kinder- und Ausbildungszulagen künftig nicht mehr versteuert werden müssen. Es kann ja nicht sein, dass der Staat auf der einen Seite Unterstützung gibt für Kinder und die Unterstützung den Familien auf der anderen Seite in Form von Steuern wieder aus dem Sack zieht!

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