Ist dies unsere Vorstellung von einer globalisierten Arbeitsteilung? Privilegierte leben im Überfluss während die Mehrheit am Mangel an Grundbedürfnissen stirbt

In Afrika stirbt sogar die Hoffnung und die stirbt ja immer zuletzt. Was mir in den Industrienationen tagtäglich im Überfluss konsumieren, fehlt den Menschen in Afrika. Mit tödlichen Folgen. Denn Essen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und wer nicht essen kann, der stirbt an Hunger. Und in Afrika sterben aktuell wieder sehr viele Menschen an Hunger. Auch weil den verantwortlichen Regierungen – wenn wir diese so nennen kann – die Menschen und deren Schicksale egal sind. Sie lassen ihre eigenen Landsleute ganz einfach verhungern. Dies scheint uns jedoch nur bedingt zu interessieren. Dürren hat es schliesslich schon immer gegeben und wichtiger ist doch, dass wir möglichst bis zum Ladenschluss immer frische Ware im Laden kaufen können. Ist dies unsere Vorstellung von einer globalisierten Arbeitsteilung unter den Völkern. Die Privilegierten leben im Überfluss und die Benachteiligten sterben, weil sie ihre Grundbedürfnisse nicht decken können. Kapitalismus nach dem Motto, das Recht den Stärkeren und für die Schwachen das Elend.

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