Der Raubzug der Grossfinanz auf die Löhne der Schweizer Arbeitnehmerschaft

Wer jetzt reich ist. bleibt reich, wer jetzt schon rechnen muss, muss mit dem Schlimmsten rechnen.
Der Zerfall des Dollars und mit ihm der Euro macht Schweizer Frankenmillionäre derzeit unglaublich reicher. Binnen weniger Wochen hat der Doller um 20% nachgegeben, der Euro nicht weniger. Grenzgänger jubeln, weil ihre Franken ennet der Grenze 20% mehr wert sind. Waren vorher das Fleisch oder die Kleider bis zur Hälfte billiger als in der Schweiz, sind sie jetzt nochmals um über einen Viertel billiger geworden. Es wird geschätzt, dass dem Schweizer Detailhandel um die 320 Mio. Franken an Umsatz entgehen wird. Seit heute Morgen werden es noch mehr werden.
Was tut der Bundesrats dagegen? Schönreden, das ganze Wochenende lang. Was tut die Nationalbank? Abwarten, bis der Goldpreis seinen Zenit erreicht hat und der Dollar gar nicht mehr tiefer sinken kann, dann werden die Reserven aufgelöst und die Bilanz wieder in Ordnung gebracht. Der Nachfrage nach Schweizer Franken aber wird kein grösseres Angebot gegenüber gestellt, damit sich dieser stabilisieren könnte.
Und wir? Wir sehen zu, wie man Arbeitsplätze anfängt zu streichen und die Arbeitszeiten bei gleichem Lohn zu verlängern. Wie immer wird die Masse der Lohnabhängigen die Zeche der Spekulation bezahlen und sie wird nicht einmal die Faust im Sack machen. Das nennt man Fatalismus.

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