1:12 Lohn-Initiative: Anstoss zur Veränderung der Lohnstrukturen!

Auch wenn die 1:12 Lohn-Initiative in der Realpolitik wenig Chancen hat, gibt sie doch einen willkommenen Anstoss zur Veränderung der starren Lohnstrukturen. In Verbindung mit der Mindestlohn-Initiative und der Begrenzung der Zuwanderung könnten die verknöcherten Lohnstrukturen in der Schweiz aufgebrochen werden. So gibt es seit Jahren einen Mangel an Fachhandwerkern und Ingenieuren und einen Überschuss bei vielen Büroberufen. Die entsprechenden Löhne haben sich trotz Marktwirtschaft grundsätzlich nicht marktkonform bewegt. Dies gilt auch für die Top-Kader grosser Unternehmen. Ihre überrissenen Löhne und Vergütungen sind als Anreiz für diese Positionen unnötig und nur Ausdruck des Filzes, der die grossen Unternehmen beherrscht. Die Top-Leute schanzen sich gegenseitig Top-Positionen und Saläre zu.

Mit einer Absicherung der Löhne nach unten durch die Mindestlohn-Initiative und eine Zuwanderungsbegrenzung sowie der Limitierung der Top-Vergütungen im Sinne der 1:12 Lohn-Initiative könnten die Rahmenbedingungen für angemessene Lohnstrukturen festgelegt werden.

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