Für einen zunehmenden Teil der Bürger wird es immer schwieriger die richtigen Politiker zu wählen. Muss eine neue, grosse Partei her?

Immer mehr Bevölkerungsteile fühlen sich nämlich durch unsere Politiker und Parteien nicht mehr vertreten. Der Grund liegt einerseits darin, dass die heutige Politik immer mehr und immer grössere Gruppen diskriminierter Personen schafft. Diese Gruppen sind dann auch immer weniger bereit, die durch Volksmehr geschaffenen Benachteiligungen einfach so zu akzeptieren. Das beste Beispiel einer solchen (der grössten) Gruppe sind die Raucher. Auf der anderen Seite haben immer mehr Personen Angst vor einer für sie nicht mehr zu bewältigenden Zukunft. Das sind zum Beispiel Bezüger von Ergänzungsleistungen und von Sozialhilfe, als auch ärmere Bevölkerungsschichten aus anderen Gründen. Diese machen mittlerweilen einen Viertel der Bevölkerung aus. Wählen solche Personen SVP und FDP geben sie Politikern die Stimme, die die Sozialleistungen immer weiter abbauen. Wählen sie Links, riskieren sie eines Tages wegen der von SP und Grünen verlangten Strafsteuern auf Strom, die EW-Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können. Aber auch die Mitteparteien sind mittlerweilen für viele nicht mehr wählbar geworden. Denn sowohl BDP, CVP, als auch GLP setzen sich sowohl für einen Abbau der Sozialleistungen (z.B. IV), als auch für Strafsteuern auf Strom ein. Keine Frage, viele fühlen sich durch die heutige Politik nicht mehr vertreten und wünschten sich eine neue grosse Partei, die vermehrt die Interessen der Bevölkerung vor irgendwelche Parteidoktrin stellen.

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