Man darf Terroristen nicht gewinnen lassen. Wir müssen sie ignorieren, statt unser Leben nach ihnen auszurichten.

Wenn wir aus Angst vor Terror die Bürgerrechte beschränken, unsere Freiheit einschränken, uns kontrollieren lassen und uns in den schützenden Schirm eines dauerüberwachten Kamerastaates begeben, dann haben die Terroristen gewonnen.

Lebensverachtende wahnsinnige Terrorakte kann man nicht verhindern. Wenn ein Terrorist auf dem einen Weg nicht an sein Ziel kommt, nimmt er einfach einen anderen. Viele Menschen ziellos töten kann man auf unendlich viele verschiedene Arten. Wir dürfen uns von denen nicht ins Bockshorn jagen lassen, wir dürfen nicht unsere Freiheiten wegen solcher Vollidioten auf's Spiel setzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Gefahr einem Terrorakt zum Opfer zu fallen nach wie vor extrem klein ist und in keinem Verhältnis steht zur Angst und Panik, die nach einem erfolgreichen Anschlag regelmässig ausbricht.

Wir dürfen Terroristen nicht gewinnen lassen, wir dürfen kein Jota von unserer Freiheit «zum Schutz vor Terror» aufgeben, wir dürfen den «Krieg gegen den Terror» keinesfalls unterstützen. Wir müssen unser Leben weiterleben wie zuvor, weder 9/11 noch Madrid, London oder Oslo darf unser Leben in irgendeiner Weise beeinflussen.

Das Beste ist, wir strafen Terroristen mit Verachtung und Missachtung. Ein Terrorist verdient nicht unsere Aufmerksamkeit. Ein Terrorist verdient nicht, dass wir uns nach ihm richten. Ein Terrorist verdient keine wochenlange Medienaufmerksamkeit. Denn genau das ist es ja, was er will. Kriegt er uns dazu, ihn zu beachten, uns nach ihm zu richten und uns wegen ihm zu beschränken, dann hat er sein Ziel bereits erreicht.

Wir müssen uns dem entgegen stellen und erst recht mehr Freiheit, weniger Kontrolle und weniger Überwachung fordern!

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