Bruno Buchers Forderung erfüllt, es gibt genossenschaftliche Krankenkassen

Die SP betreibt Managerschelte:
"Jedes Jahr steigen die Krankenkassen-Prämien. Mitschuldig sind die Krankenkassen. Ihre Manager liefern sich auf dem Buckel von uns einen Wettbewerb um die grössten Gewinne. Das wollen wir ändern."

Um diesen Zustand zu ändern, starten sie eine Initiative:
"Mit dieser Initiative wollen wir gemeinsam eine öffentliche Krankenkasse schaffen. Eine Krankenkasse, die uns allen gehört und deshalb ihre Verantwortung wahrnimmt: Sie setzt unsere Prämien wirklich nur für unsere Gesundheit ein."

Schön und gut - aber warum eine Volksinitiative?
Eine Genossenschaft kann man relativ leicht gründen, dazu braucht es keinen Volksentscheid (http://bit.ly/l6N0zs). Kommt dazu, dass man nicht einmal eine gründen muss. Die KPT gehört zum Beispiel ihren Mitgliedern (http://bit.ly/kaBbRR) oder die SLKK, die einstige Lehrerkrankenkasse (http://bit.ly/mhrP66), ist ebenfalls eine Genossenschaft.

Um was geht es der SP?
Soll uns allen eine staatliche Krankenkasse aufgezwungen werden oder betreibt man damit doch eher Wahlkampf? Wenn es darum geht, eine genossenschaftliche Alternative auf die Beine zu stellen, sollte die Energie und das Geld nicht in das sammeln von Unterschriften für eine Volksinitiative gesteckt werden, sondern die SP sollte Mitglieder für eine solche Krankenkasse werben.

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