Mobilitätskosten: Auch Standortpolitik der Unternehmungen ist gefordert!

Mobilität ist allgemein zu billig. Am schlimmsten ist's beim Flugverkehr, wo das Kerosin kaum besteuert wird, dann beim motorisierten Individualverkehr, welcher seine externen Kosten nicht bezahlt, schliesslich auch beim öffentlichen Verkehr, welcher seine Wegekosten nicht deckt. Daher ist es grundsätzlich richtig, die Mobilitätskosten zu erhöhen. Das zusätzlich eingenommene Geld sollte aber nicht dazu verwendet werden, die Verkehrskapazitäten auszubauen, insbesondere nicht in die Grossagglomerationen der Schweiz. Nicht nur die Weitpendler in die Grossagglomerationen sollen dazu angehalten werden, in den Grossagglomerationen selbst Wohnsitz zu nehmen respektive einen Arbeitsplatz in der Nähe ihres Wohnortes zu suchen. Auch die Wirtschaft muss sich fragen, ob wirklich alles und jedes in den Grossagglomerationen angesiedelt werden muss. Es gibt doch auch Unternehmungen, die nicht unbedingt auf zentralste Lagen oder Flugplatznähe angewiesen sind. Auch mit einer Verlagerung von Unternehmensstandorten lassen sich die Pendlerdistanzen verkürzen.

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