Das Beispiel Lonza (ohne mehr Lohn muss zwei Stunden länger gearbeitet werden) zeigt: Arbeitnehmer leiden unter dem starken Franken.

Das Lonza-Werk hat quasi über Nacht die Wochenarbeitszeit von 41 auf 43 Stunden verlängert, bei gleichem Lohn. Begründung: Wegen dem starken Franken können die zusätzlichen Arbeitskräfte, die für das Auftragsvolumen nötig wären, nicht eingestellt werden. Abgesehen davon dass diese Änderung auf völlig unanständige Art und Weise mitgeteilt wurde: Es zeigt sich dass der starke Franken nun tatsächlich die Industrie beeinträchtigt, und wie üblich schlägt es nur bei den Arbeitnehmern sofort voll durch. Man muss endlich über kurz- und auch langfristige Massnahmen nachdenken, statt sich in Tatenlosigkeit zu üben!
(Siehe auch http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/4062/starker-franken-was-nun/ für einen Überblick)

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