FDP-Migrationspapier: Einwanderung begrenzen, nicht nur gezielt steuern!

Die Schweiz wurde nicht zum Einwanderungsland wegen des ungenügenden Angebots an Arbeitskräften, sondern weil die Schweiz reich und zentral gelegen ist und unsere Einwanderungsbestimmungen seit Jahrzehnten lasch waren und zum Teil noch sind. Durch die EU-Personenfreizügigkeit und den hohen Familiennachzug aus Drittstaaten ist der Einwanderungsdruck noch angestiegen. Auch die Einwanderung von gut qualifizierten und gesuchten Arbeitskräften mit ihren Familien belastet unsere Umwelt, den Lebensraum und die Infrastrukturen. Die Grenzen des Wachstums sind in der Schweiz bereits überschritten. Es ist Zeit, die Schweizer Bevölkerung auf geringere absolute wirtschaftliche Wachstumsraten vorzubereiten. Das Volkseinkommen pro Kopf muss deswegen nicht sinken; allenfalls wird die Auseinandersetzung um die Verteilung des Einkommens härter. Wir wollen aber nicht in Wohnsilos leben und auf verstopften Verkehrswegen zirkulieren, nur weil die Wirtschaft nach immer mehr ausländischen Arbeitskräften ruft. Wir wollen weder Manhatten- noch Hongkong-Verhältnisse in der Schweiz. Auch die Verstrassung der Schweiz ist schon genügend fortgeschritten. Wenn die FDP wie bisher immer nur die Wirtschaftsinteressen in den Vordergrund stellt, wird die Schweiz nie zu einer nachhaltigen Entwicklung finden.

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