Nicht die Personenfreizügigkeit ist das Problem sondern fehlende Integration.

Viele rechte Politiker reklamieren immer wieder, durch die Personenfreizügigkeit sei die Zahl der jährlichen Einwanderung stark angestiegen. Doch ein kurzer Blick in die Statistiken des BfS zeigt, das dies nicht der Fall ist. Die Personenfreizügigkeit hat sicher nicht nur gute Seiten, doch den Vorwurf es kämen zu viele Einwanderer kann man klar zurückweisen.

Auch ist die Situation immer noch kontrollierbar, das wird auch dadurch bewiesen, dass immer noch gleich viele Leute kommen wie vor der Personenfreizügigkeit. Das Problem, dass viele Ausländer kriminell werden oder in die Sozialhilfe getrieben werden, ist nicht die Personenfreizügigkeit sondern die fehlende Migration von ausländischen Menschen. Von beiderseits, man kann bei fehlender Migration nicht nur immer mit dem Finger auf die Ausländer zeigen, man muss sich auch selbst an der Nase packen und sich fragen, was mache ich für die Migration von Ausländern. Wir müssen an der Personenfreizügigkeit festhalten, da es uns wirtschaftliche Vorteile bringt, wenn man was verändern will, muss man Migration und Integration fördern, nicht nur von den Ausländern fordern.

4 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.