Ecopop-Initiative: Nur quantitative Beschränkungen wirken!

Es ist ein­fach nur pein­lich, wie sich di­verse Po­li­ti­ker um das Thema "­Zu­wan­de­rung" her­um­druck­sen. Müller (FD­P/AG) befürchtet das Aus für Personenfreizügigkeit​ und bi­la­te­rale Verträge. Wenn man der EU nicht erklären kann, dass die Schweiz zur­zeit mit einer fünfmal höheren Zu­wachs­rate der Bevölkerung zu­recht­kom­men muss als der Durch­schnitt der europäischen Länder und des­halb Ver­trags­an­pas­sun­​gen nötig sind, dann gute Nacht. Flan­kie­rende Mass­nah­men for­dern Girod und Gilli von den Grünen. Was diese tau­gen zei­gen die schlech­ten Er­fah­run­gen mit der Personenfreizügigkeit​. Die Zu­wachs­ra­ten bei der Ein­wan­de­rung aus den EU-­Staa­ten übersteigen alle Pro­gno­sen der re­nom­mier­ten So­zi­al­wis­sen­scha​ft­ler. Bäumle/GLP will beim Ener­gie- und Res­sour­cen­ver­brau​ch an­set­zen. Was nützt das aber, wenn die Ver­brauch­ser­spar­n​isse ein­fach über die Zu­wan­de­rung kom­pen­siert wer­den? Nein, wir müssen ab­so­lute Gren­zen set­zen, so­wohl bei der Zu­wan­de­rung via Eco­pop-I­ni­tia­tive​ wie auch beim Siedlungsflächenwachs​tum via Land­schafts­schutz-I​­ni­tia­ti­ve. Alles an­dere sind Scheinlösungen.

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