Keine Bauland-Neueinzonungen mehr im Kanton Aargau!

Ein Ein­zo­nungs­stopp für Bau­land, wie ihn die Land­schafts­schutz-I​­ni­tia­tive vor­sieht, ist das ein­zig wirk­same Mit­tel, um die Zer­sied­lung im Aar­gau lang­fris­tig in den Griff zu be­kom­men. Falls der Sied­lungs­druck auf die Ag­glo­me­ra­tio­nen an­hal­ten soll­te, sind die Ag­glo­me­ra­ti­ons­g​e­mein­den ge­for­dert, die Bau­zo­nen­be­stim­mu​n­gen so an­zu­pas­sen, dass qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges, ver­dich­te­tes Bauen möglich wird. Wenn die Land­ge­mein­den zum Woh­nen unat­trak­tiv sind, wird dort der Sied­lungs­druck auch bei re­la­tiv tie­fen Bau­land­prei­sen be­schei­den blei­ben.

Das Dümmste wäre es, die aufgrund einer Trendprognose geschätzten zusätzlichen 135'000 EinwohnerInnen im Aargau als Zielvorgabe zu nehmen und die letzten Grünflächen in den Aargauer Agglomerationen zu überbauen. Nur mit einer Verknappung des Baulands und steigenden Baulandpreisen ist eine Siedlungsverdichtung hinzukriegen. Wenn das heute übermässige Bevölkerungswachstum dadurch gebremst würde, wäre das auch kein Schaden.

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