Politische Innovationen sind rar!

Ein gros­ser Teil der Bevölkerung und der Wirt­schaft sind an tech­ni­schen In­no­va­tio­nen in­ter­es­siert. Man fühlt sich ver­pflich­tet, die tech­ni­schen Neu­hei­ten zu ken­nen, um davon pro­fi­tie­ren und mit an­dern Leu­ten dis­ku­tie­ren zu können. Die Auf­merk­sam­keit, die heute dem tech­ni­schen Fort­schritt ent­ge­gen­ge­bracht wird, steht in einem schar­fen Kon­trast zur Apa­thie gros­ser Bevölkerungskreise gegenüber der Po­li­tik. Es wird viel zu wenig rea­li­siert, welch grosse Be­deu­tung po­li­ti­sche Grund­satzent­scheide​ für jeden Ein­zel­nen haben können. Auch in der Po­li­tik sind In­no­va­tio­nen möglich, die uns, gros­sen tech­ni­schen Er­fin­dun­gen gleich, im ge­sell­schaft­li­che​n Be­reich ein gros­ses Stück wei­ter­brin­gen können. Diese In­no­va­tio­nen (z. B. Gründung Kan­ton Jura, Re­vi­sion Bun­des­ver­fas­sung,​ Neuer Fi­nanz­aus­gleich, Fi­nan­zie­rung In­fra­struk­tur öffentlicher Ver­kehr) sind aber in un­se­rer Kon­kor­danz­de­mo­kr​a­tie äusserst rar ge­wor­den. Könnte al­len­falls der Aus­tritt einer Pol­par­tei (SP oder SVP) aus dem Bun­des­rat und damit die Stärkung der po­li­ti­schen Op­po­si­tion die po­li­ti­schen In­no­va­tio­nen an­kur­beln?

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