Wahlkampfbudgets aufstocken: 51,7% Nicht-Wählende liegen brach!

Die Auf­sto­ckung der Wahl­kampf­bud­gets der Par­teien für die Na­tio­nal­rats­wah­l​en 2011 macht Sinn. Es geht dabei vor allem dar­um, die chro­ni­schen Nicht-Wählenden für sich zu ge­win­nen. 2007 hat es die SVP ge­schafft, dem trägeren Teil des Stimm­volkes plau­si­bel zu ma­chen, dass po­li­ti­sche Wahlen wich­tig sind. Der An­teil der SVP-Wählenden stieg von 1995-2007 von 14.9% auf 28.9%; gleich­zei­tig stieg in die­sem Zeit­raum die Wahl­be­tei­li­gung von 42.2% auf 48.3%. Die Kor­re­la­tion ist wohl nicht zufällig; sie ist zu einem gros­sen Teil auf das for­sche Auf­tre­ten der SVP zurückzuführen. Um die Nicht-Wählenden zu mo­bi­li­sie­ren, gibt es möglicherweise ori­gi­nel­lere Wahl­kampf­me­tho­den​ als die­je­nige der SVP, die nicht so teuer aber ebenso wirk­sam sind. Las­sen wir uns überraschen!

0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Wahlen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production