Drohenden Wahlniederlage der SP

Die SP-­Ex­po­nen­tIn­nen​ und auch die SP-­Par­tei­mit­glie­​der ma­chen nur einen klei­nen Bruch­teil ihrer Wählerschaft aus. Wenn sich diese Kli­en­tel ein­mal um die Be­find­lich­keit ihrer Wählerschaft gekümmert und sie be­fragt hätte, hätte sie schon vor 20 Jah­ren er­kannt, dass ihre EU-, Ausländer- und Si­cher­heits­po­li­t​ik völlig an den vi­ta­len In­ter­es­sen ihrer Wählerschaft vor­bei­geht. Die beschränkte Wir­kung der flan­kie­ren­den Mass­nah­men zur Personenfreizügigkeit​ war schon längst ab­seh­bar. Der eu­pho­ri­sche In­ter­na­tio­na­lis­​mus, wel­cher die Führungsriege der SP pflegt, ist ein De­sas­ter für die Par­tei. Ein Rich­tungs­wan­del bis zu den na­tio­na­len Wahlen 2011 ist nicht zu er­war­ten. Die SP soll aber nicht raus aus dem Bun­des­rat, aber Em­pa­thie für ihre Wählerschaft ent­wi­ckeln, die heute zu einem guten Teil zur SVP ge­wech­selt hat, dort aber bei an­de­ren The­men (so­ziale Ge­rech­tig­keit und Ökologie) Enttäuschungen er­le­ben wird.

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