Agrarfreihandelsabkommen mit der EU: Haltung der CVP irritiert!

WTO und die EU for­dern, die Stützungzahlungen für den Agrar­sek­tor zu beschränken. Dies ge­schieht ei­ner­seits im In­ter­esse der ärmeren Länder, die volks­wirt­schaft­lic​h in hohem Masse auf Agrar­ex­porte an­ge­wie­sen sind, um De­vi­sen für den Im­port von le­bens­wich­ti­gen Industriegütern zu er­wirt­schaf­ten; an­de­rer­seits um Kos­ten zur Ver­wer­tung der Überschussproduktion in den OECD-Ländern zu ver­mei­den. Dass die CVP im Na­tio­nal­rat an vor­ders­ter Front den Ab­bruch der Ver­hand­lun­gen über ein Agrar­frei­han­dels­a​b­kom­men mit der EU ge­for­dert und durch­ge­setzt hat, macht ein­mal mehr auf­merk­sam auf die widersprüchliche Po­li­tik die­ser Par­tei, die sonst als EU-freund­lich be­kannt ist.

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