Es gibt keine bürgerliche Sozialpolitik, weil es keine bürgerliche Poltik mehr gibt.

Das Wort bürgerlich ist derart umgedeutet und von den verschiedensten Parteien okupiert worden, dass man nicht mehr weiss, was man darunter zu verstehen hat, am allerwenigsten jene Politiker, die damit auf Wählerfang gehen.

Wir haben in Dietikon seit Menschengedenken eine solide "bürgerliche" Mehrheit in Legislative und Exekutive. Im 2006 installierten wir ein Viererticket im Stadtrat (von 7), das eine bürgerliche Politik versprach. Aber du könntest geradesogut 7 Sozialdemokraten wählen, würdest dieselbe Politik kriegen -> höchster Steuerfuss im Kanton.

Ich sage deshalb mal, eine freiheitsbetonte Sozialpolitik ist eine, die jenen, die wirtschaftlich gestrauchelt sind, wieder auf die Beine hilft und jene die durch Krankheit, Unfall oder Geburtsgebrechen in ihrer Lebensführung behindert sind, ein Auskommen ermöglicht. Hilfe zur Selbsthilfe. Die Sozialwerke sind ein Notbett und keine Hängematte.

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