Wer nix von Kommunikation versteht, zahlt am Wahltag

Jose Maurinio ist ein erfolgreicher Trainer, sonst hätte er nicht so viele Titel geholt. Wenn er aber nach einer Niederlage gegen Barca herumjammert, die Schiedsrichter seien schuld und die UEFA verschwöre sich gegen sein Real, wird es peinlich. Gewinner jammern nicht herum, dass tun nur Verlierer.

Genauso peinlich ist das Gejammer der FDP.

Stöhnt Frau Gabi Huber im Blick wegen dem Fukushima-Effekt, weil niemand merkt, was die FDP tut, ist die FDP selbst schuld. Wer in der Verantwortung steht und dies nicht „rüber bringt“, hat ein Kommunikationsproblem und nicht ein Wählerproblem. Das Wählerproblem folgt erst darauf.

Die FDP braucht keine Mitte-Holding und keine SVP-Allianz – sie soll ihre eigenen Werte anbieten.

Die Schweiz ist ein liberales Land. Hier leben Querdenker, Konformmisten, Wissenschaftler, Büezer, Banker und Hausfrauen. Inländer und Ausländer. Katholiken, Muslime und Atheisten friedlich zusammen. Die Schweiz ist ein reiches und freies Land. Und sie ist heute auch so gut positioniert, weil die FDP über mehr als ein Jahrhundert dieses Land massgeblich geprägt hat und für politische Stabilität sorgte.

Braucht es die FDP heute noch?

Auf den ersten Blick nicht. Die FDP gilt als Bankenpartei, als Partei des Geldes. Wer aber einen tieferen Blick wagt, stellt fest, dass dem nicht so ist. Im National- und Ständerat gibt es keine andere Partei, die sich so deutlich für die KMUs und damit für das Alltagsleben der Schweiz einsetzt. In einer Untersuchung des schweizerischen Gewerbeverbandes belegten die FDP Parlamentarier in einer Reihe die ersten 16 Plätze. Sie alle setzten sich bei Abstimmungen zugunsten der KMUs am Vehementtesten ein.

Die Partei übernimmt Verantwortung und das Volk vertraut FDP-Politikern.

Schweizer und Schweizerinnen wählen FDP Politiker und Politikerinnen. Mit 31.6% stellt die FDP mit Abstand am meisten Vertretern in den Gemeinde-Exekutiven. In den Kantonalparlamenten stellt die FDP am meisten Abgeordnete vor der SVP, CVP und der SP. Und die FDP stellt auch die meisten Regierungsräte. Wenn es nicht um diffuse Ängste geht, wenn nicht Panikmache an erster Stelle steht, sondern wenn konkret Personen gewählt werden, ist die FDP an erster Stelle.

Weil die FDP nicht herumlamentiert, sondern an Lösungen arbeitet.

Es ist nicht die SVP, die der Schweiz über den bilateralen Weg den Wohlstand sichert. Es sind auch nicht die Grünen, welche für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sozialer Absicherung und gesunder Eigenverantwortung sorgen. Es ist in erster Linie die FDP, die verantwortungsbewusst für ein gemeinsames Leben in diesem Land einsteht. In Zusammenarbeit mit den anderen Parteien sorgt sie dafür, dass der Staat nicht überbordet und unterstützt Bankenregeln, wo sie Sinn machen. Der Buchstabe D steht für Demokratie. Die FDP weiss, dass sie von links bis rechts alle in ein Boot holen muss, um Lösungen zu erzielen. Das tut sie gut - nur verkauft sie ihre wertvolle Arbeit miserabel.

Und wie steht es jetzt mit dem Atom?

Ja, vor Fukushima hat die FDP die Lage zu optimistisch eingeschätzt.

Wie die deutsche Regierung könnten wir kopflos das Abstellen aller Atomkraftwerke fordern, und dabei ohne Rücksicht auf den CO2 Effekt ein Gas- und Kohlekraftwerk nach dem anderen aufstellen, oder wie die Franzosen den Kopf in den Sand stecken und sagen: “Geht uns nichts an”. Oder die FDP macht, was in ihrer Natur liegt. Sie denkt zuerst darüber nach. Wägt die Vor- und Nachteile der Alternativen ab. Hört sich die verschiedenen Meinungen an und versucht einen ausgewogenen Weg zwischen Wirtschaftlichkeit und Risiko zu finden. Richtig, das kann nicht Jahre dauern, sondern muss in den nächsten Monaten passieren. Und das tut die FDP.

Wunsch- oder Realitätswahlen

Wenn Sie diesen Herbst Ihre Stimme einlegen, haben Sie die Wahl zwischen klar positionierten Parteien wie der SVP und den Grünen. Sie können unbeschriebene Blätter wie die Grünliberalen und die Piraten wählen oder eine Partei, die seit mehr als einem Jahrhundert Jahr für Jahr den Tatbeweis erbringt, dass sie sich für eine vielfältige Schweiz einsetzt. Eine Schweiz in der Querdenker und Konformisten platz haben. In- und Ausländer friedlich zusammenleben. Eine Partei, die eine Balance zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Freiheit sucht. Die mit linken und rechten Politikern für gemeinsame Lösungen zusammenarbeitet. Aus liebe zu einer vielfältigen Schweiz.

Die FDP ist keine Wunschlösungs-Partei. Wir versprechen Ihnen nicht das Blaue vom Himmel und Sie bekommen von uns auch nicht die perfekte Welt. Dafür sucht die FDP Lösungen für die Realität. Es ist unsere Aufgabe Ihnen dies rüber zu bringen und richtig zu kommunizieren. Denn von einem bin ich überzeugt; Schweizer und Schweizerinnen denken mehrheitlich offen, freiheitlich und suchen den vernünftigen Mittelweg.

Sie liebe Wählerin und lieber Wähler bestimmen im Herbst, welche Leute Sie im Parlament sehen wollen. Wollen Sie mehr “unheilige Allianzen”, die sich zusammenschliessen und aufwendig erarbeitete Kompromisse im letzten Moment torpedieren und das Land zum Stillstand verdammen oder wählen Sie eine konsens- und zukunftsorientierte Partei, die sich für eine wohlhabende und freie Schweiz einsetzt. Eine Schweiz, in der alle, unabhängig ihrer Herkunft, beste Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben erhalten.

FDP - aus liebe zu einer vielfältigen Schweiz

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