Zur Versachlichung, der Arbeitsmarkt ist massiv in Bewegung.

In den letzten 20 Jahren hat sich der Arbeitsmarkt fundamental gewandelt. Gab es früher noch eine Anlehre, ist diese heute verschwunden. Es werden immer höhere Ansprüche an die Arbeitnehmer und Unternehmen gestellt. Lebenslanges lernen ist das Stichwort.

In dieser Zeit sind auch ganze Berufsgruppen und Industriezweige verschwunden. Nie wieder wird es so viele Reisebüroangestellte brauchen, wie einst. Reisen werden übers Internet gebucht. Postangestellte, die Ende Monat die Einzahlungen der Leute entgegen nehmen, braucht es nie mehr im Ausmass wie früher. E-Banking ist die Regel.

Es hat heute nicht für jeden Arbeitnehmer an jedem gewünschten Ort, die gewünschte Stelle. Wird ein Unternehmen nach China verlagert und verliert der Schweisser mit 57 seine Stelle, kann er vor dem Nichts stehen. Junge Menschen, die ihre Lehre im "falschen" Beruf absolvierten, haben grösste Mühe in den Arbeitsprozess zu kommen.

Das sind keine eingebildeten Herausforderungen. Das sind gesellschaftliche Herausforderungen. Wir haben zwei Möglichkeiten, wir suchen die Schuld bei jenen, die sich nicht wehren können - den Ausländern oder wir erkennen, wo die Probleme liegen und packen dann ernsthafte Lösungen an.

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